Es gibt viele „Was ist danach?“. Das Ende einer Geschäftsbeziehung, das Ende eines Berufslebens – oder für Unternehmer:innen die ganz konkrete Frage: Was passiert eigentlich mit meinem Unternehmen, wenn ich in die wohlverdiente Rente gehe oder einfach nicht mehr arbeiten will oder kann?
Eine Frage, die in den kommenden Jahren für viele Unternehmen immer wichtiger werden wird.
Genau hier setzt NIU+ – Newcomer in Unternehmensnachfolge an, ein Projekt der LOK.a.Motion GmbH. NIU+ verbindet dabei zwei Seiten miteinander: kleine und mittelständische Unternehmen, die eine Nachfolgelösung suchen, und Newcomer, für die die Übernahme eines bestehenden Unternehmens eine interessante Alternative zur Neugründung sein kann.
Zu diesem Thema haben sich Cedrik Lutz vom FKU und Martin Knauft vom Regionalen Fachkräfte-Bündnis mit Gabriele Bergmann von NIU+, und Marianne Maneta von NeoVima intensiv ausgetauscht.
Wo liegen die Anknüpfungspunkte? Wie sprechen wir Unternehmen frühzeitig darauf an, ob sie sich bereits Gedanken über ihre Nachfolge gemacht haben? Wie finden wir Menschen, für die eine Unternehmensübernahme eine berufliche Perspektive sein könnte? Und wie können beide Seiten auf diesem Weg gut begleitet werden?
Denn Unternehmensnachfolge ist auch Fachkräftesicherung. Es muss nicht immer neu gegründet werden. Ein bestehendes Unternehmen zu übernehmen bedeutet auch, Arbeitsplätze, Wissen, Erfahrungen, Kundenbeziehungen und gewachsene Strukturen zu erhalten und gleichzeitig mit neuen Ideen weiterzuentwickeln.
Dabei unterstützt auch Marianne Maneta mit NeoVima. Ihr Ansatz setzt bereits vor der eigentlichen Übergabe an und beschäftigt sich damit, wie Unternehmen ihre Strukturen, Verantwortlichkeiten und ihr Wissen so aufstellen können, dass Nachfolge überhaupt erfolgreich möglich wird.
Auch der FKU und das Regionale Fachkräfte-Bündnis werden das Thema weiter aufgreifen. Denn Unternehmensnachfolge ist nicht nur eine persönliche Entscheidung einzelner Unternehmer:innen. Sie ist eine wichtige Frage für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes Friedrichshain-Kreuzberg.
