Rückschau zum Webinar „Talente gewinnen und binden – New Work in KMU“

Im Gespräch mit Stefan Drobka und Claudia Kocerka, Ingenieurbüro Drobka GmbH

Wie gelingt es, dass der Chef eines mittelständischen Unternehmens nach einem zehnwöchigen Sabbatical nur einen Tag benötigt, um alles Liegengebliebene abzuarbeiten? Die Antwort darauf erhielten die Teilnehmer am 19. Juni im Webinar „Talente gewinnen und binden – New Work in KMU“.

Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe, in Kooperation von Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg, TALENT MAGNET FOREVER und dem Regionalen Fachkräfte-Bündnis Friedrichshain-Kreuzberg. Als Best-Practice-Beispiel berichteten Stefan Drobka, Inhaber des Ingenieurbüros Drobka, und Mitarbeiterin Claudia Kocerka, von ihren Erfahrungen.

New Work: Haltung statt Branche

Besonders spannend am Beispiel Drobka: Die Idee zu New Work entstand aus dem Wunsch nach mehr Freiheit und Verantwortung im Unternehmen. Stefan Drobka betonte, dass New Work keine Frage der Branche ist – entscheidend sind Haltung und Unternehmenskultur. Das Ingenieurbüro setzt auf eigenverantwortliches Arbeiten, flexible Strukturen und ein hohes Maß an Vertrauen ins Team. Nur so war ein Sabbatical in dieser Form möglich.

Einblicke in die Praxis – und ihre Herausforderungen

Im lebendigen Dialog mit Marina Diané (TALENT MAGNET FOREVER) schilderte Stefan Drobka auch die Herausforderungen bei der Umstellung auf New Work und wie diese gemeistert wurden. Die Mitarbeitenden-Perspektive brachte Claudia Kocerka ein und zeigte, wie das Team den Wandel aktiv mitgestaltet hat.

Ermutigung für andere KMU

Die Veranstaltung machte Mut: New Work lohnt sich – gerade für kleine und mittlere Unternehmen. Sie bot wertvolle Impulse und konkrete Anregungen, wie ein Kulturwandel gelingen kann.

Die Aufzeichnung des Gesprächs ist auf YouTube abrufbar: